„Die lange Zeit des Lockdowns ist vorbei! Uganda kehrt allmählich zu einem normalen Alltag zurück.
Wie viele Menschen die Corona-Pandemie nicht überstanden haben, weiß niemand ganz genau. Einige Wenige konnten eine Impfung erhalten, viel haben die Erkrankung, zum Teil mit sehr schweren und langanhaltenden Symptomen, überwunden. Dazu gehört auch unser Projekt-Koordinator vor Ort, Mr. Peter Owori. Nach langer Krankheit und Schwäche ist er nun fast wieder ganz bei Kräften und konnte bereits die Arbeit wieder aufnehmen.
In seinem Bericht fast er die Situation in der Tierärztlichen Gemeinschaft TOKA wie folgt zusammen:
Es gelang den Mitgliedern von TOKA Animal Care den Betrieb des Shops nach dem harten Lockdown wieder aufzunehmen. Somit konnte durch den Verkauf von Medikamenten ein Basiseinkommen gesichert werden. Trotzdem reicht es derzeit nicht, um die Kosten für die Miete des Gebäudes, Elektrizität, Arbeitslizenzen bei den lokalen Behörden, Gebühren und Abgaben zu decken. Im vergangenen Jahr trugen einige Mitglieder aus ihren knappen eigenen Mitteln dazu bei, wenigstens die Mietkosten zu decken. Probleme gibt es dabei, von Farmern und tierärztlichen Kollegen, die Medikamente für Behandlungen der Tiere ihrer Klienten vom Shop holen, auch die Bezahlung für diese einzutreiben. Niemand hatte ein Einkommen in den letzten Monaten, überall ist das Geld ausgegangen, die Geschäfte laufen schlecht, die Menschen sind noch ärmer als vor der Pandemie.
PUC wird TOKA in diesem Jahr eine erneute start-up-Hilfe geben, um den Betrieb wieder anzukurbeln. Ziel unserer Arbeit ist es in diesem Jahr, Beratung in der Geschäftsführung und Verwaltung der tierärztlichen Kooperative zu geben, nachdem die fachliche Expertise in der Vergangenheit gut ausgebaut werden konnte. Wir beabsichtigen, das Team nach Etablierung eines nachhaltigen Geschäftsmodells in die Selbstständigkeit zu entlassen.
Community Animal Health Officer Paul Kasambeku ist seit Bestehen von TOKA Mitglied der Kooperative und einer unserer aktivsten Tiergesundheitshelfer in der Community Namutumba. Auch unter den schwierigen Bedingungen während der Pandemie-Zeit setzte er die Behandlung der Tier in der Region fort.