Die lange Zeit des Lockdowns ist vorbei! Uganda kehrt allmählich zu einem normalen Alltag zurück.

Wie viele Menschen die Corona-Pandemie nicht überstanden haben, weiß niemand ganz genau. Einige Wenige konnten eine Impfung erhalten, viel haben die Erkrankung, zum Teil mit sehr schweren und langanhaltenden Symptomen, überwunden. Dazu gehört auch unser Projekt-Koordinator vor Ort, Mr. Peter Owori. Nach langer Krankheit und Schwäche ist er nun fast wieder ganz bei Kräften und konnte bereits die Arbeit wieder aufnehmen.
Über die Situation im Orthopädischen Zentrum „St. Joseph“ schreibt er Folgendes:
Die Arbeit im Zentrum ist sehr schwierig. Die Menschen haben lange Zeit kein Einkommen gehabt und somit Schwierigkeiten, auch nur einen kleinen Teil zur Finanzierung der Behandlung beizutragen. Dabei laufen die Kosten zur Unterhaltung des Zentrums weiter. Die Miete muss bezahlt werden, die Arbeitslizenzen, Elektrizität, Gebühren und vieles mehr. Die Orthopäden arbeiten größtenteils ehrenamtlich, bringen sogar noch ihre wenigen Geldreserven mit, um die Kosten des Zentrums zu decken.
Dennoch ist der Bedarf an Prothesen und Orthesen unverändert groß. 
So wollen wir gemeinsam versuchen, die Arbeit im orthopädischen Zentrum auch nach der langen Zeit des Lockdowns aufrecht zu erhalten, um die Bedürftigen mit den dringend benötigten Prothesen zu versorgen, sie im Umgang mit dem ungewohnten Hand- oder Armersatz zu trainieren und ihnen somit eine Möglichkeit zu geben, trotz ihrer Traumatisierung wieder ins Leben und die Erwerbstätigkeit zurück zu kommen. 

Den Mitarbeitern von St. Joseph zollen wir höchsten Respekt für ihre selbstlose Arbeit zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Menschen in ihrer Community und unterstützen sie gern weiter so gut wir können!

 

Jeder gespendete Euro hilft uns dabei und wir freuen uns sehr über jede Spende unserer Unterstützer!