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Beim Besuch des St. Joseph Community Orthopedic Centers konnten wir mit Freude das neue Zu-Hause des Zentrums besichtigen. In direkter Nachbarschaft zum Iganga-Hospital gelegen, bietet es genügend Raum nicht nur für Untersuchung und  Behandlung und die Werkstatt der Orthopäden, sondern auch für die Beherbergung der Patienten, die oft von weither kommen und nun bis zur Fertigstellung ihrer Prothese im Zentrum bleiben können. Etlich Renovierungsarbeiten sind noch notwendig, es fehlt an Mobiliar und Ausrüstung, aber Schritt für Schritt möchten die Mitglieder des Teams von St. Joseph sich die Mittel dafür erarbeiten. Wir unterstützen sie gern dabei, denn die professionelle Arbeit, die sie tun, ist diese Unterstützung auf jeden Fall wert.

 

 

Wir konnten etliche Patienten treffen (meist sind es ganz kleine Kinder mit angeborenen Fehlstellungen), die dank der Leistung der Orthopäden eine Chance haben, später auf beiden Beinen ins Leben gehen zu können. 

Auf die Frage, warum es hier so häufig angeborenen Anomalien gibt, antwortet Dr. Patrick Mugweri vom St. Joseph: „Häufig sind die Mütter sehr einseitig und mangelernährt. Die Unterversorgung während der Schwangerschaft führt zu ungenügender Mineralisierung der Knochen der Babys und dadurch zu mangelhafter Knochensubstanz. Zusätzlich ist die ungenügende Überwachung der Neugeborenen ein Problem, wodurch die Fehlstellungen oft zu spät oder gar nicht behandelt werden.  Durch den bestehenden Aberglaube werden diese Anomalien als Strafe bzw. Hexenwerk angesehen, versteckt und nicht zur Behandlung vorgestellt.

 

Hinzu kommt, dass viele Eltern die Kosten scheuen, eine Investition in ihre Kinder nicht als notwendig ansehen und ihnen somit die Chance nehmen, auf beiden Beinen im Leben zu stehen.

Hier greift das St. Joseph Zentrum an und entwickelt ein „Community Outreach Program“. Das Team veranstaltet regelmäßige “Fuß-Wochen“, in denen es in die Dörfer fährt und die Bewohner über Behandlungsmöglichkeiten aufklärt.
Zusätzlich zu Orthopädie und Physiotherapie kann das Zentrum seit kurzem auch einen allgemeinmedizinischen Dienst anbieten und plant, ein Labor sowie mit unserer Hilfe eine Röntgenabteilung einzurichten.

 

 

Dafür wird jeder Schilling gebraucht. Wir unterstützen gern, sind dafür aber auf Ihre Hilfe angewiesen!

 

Spenden Sie jetzt!

 

 

 

Gut ein Jahr hat es gedauert, viel mehr Geld verschlungen als erwartet, aber am Ende wird doch alles gut! - Nach monatelangem Transport im Container, Wartezeiten beim Zoll und mühsamer Fahrt durch Uganda zum endgültige Ziel sind unsere Hilfsgüter nun endlich in Iganga angekommen.

 

Behutsam bauen die Mitarbeiter des Gesundheitszentrums ihr Ultraschallgerät auf. Stolz sind sie, dass sie nun bald ihren Patienten eine moderne Ultraschalluntersuchung anbieten können. 
Und wir sind es auch, dass wir dazu beitragen konnten!
Ein herzliches Dankeschön an Dr. Sven Reder und die Dachswaldklinik in Stuttgart für diese Spende und an die Firma ESAOTE für die großzügige Unterstützung bei Ersatzteilbeschaffung und innerdeutschem Transport zum Container-Verladeplatz!

 

 

 

Während bei uns Schokoladeneier, Lammbraten und andere Leckereien das Osterfest bestimmten, standen im St. Joseph Community Orthopedic Health Center in Iganga wieder sogenannte „Fußtage“ auf dem Programm. Dann gehen die Mitarbeiter des Zentrums in die Kommunen und klären die Bewohner darüber auf, dass Fußfehlstellung ihrer Kinder kein Hexenwerk, sondern angeborene orthopädische Erkrankungen sind, die behandelt werden können. Je früher, desto besser! Nach dem Screening in den Gemeinden luden die Orthopäden die Eltern mir ihren betroffenen Kindern in das Gesundheitszentrum ein und nahmen Maß für die ersten Prothesen.

 

Ohne diese großartige Arbeit, die wir so gut es geht und nach unseren Möglichkeiten unterstützen, würden diese jungen Menschen ihr ganzes Leben ausgegrenzt bleiben, unfähig zu gehen und damit erheblich in einer zukünftigen Erwerbstätigkeit eingeschränkt. 
Ein Dank an alle Spender, die die Unterstützung des orthopädischen Zentrums möglich machen!